
Die Planung des Olof-Palme-Friedensplatzes geht auf einen Wettbewerbsgewinn (gemeinsam mit BKR, Aachen) zurück.
Der Olof-Palme-Friedensplatz war früher als Platz kaum wahrnehmbar. Eine in Teilbereichen dichte Baumreihe und die straßenbegleitende Parkreihe zerteilten den Raum und schränkten den Einblick von der Straße und dem gegenüber liegenden Gehweg ein. Die Platzfläche war durch unterschiedliche Nutzungen (Parken und Außengastronomie, Zuwegung Stadthalle und Einzelhandel) zerteilt, zudem deutlich übermöbliert.
Entwurfsidee:
Die Platzfläche wurde von zahlreichen Einbauten befreit, die Verlagerung der Stellplätze zwischen Rathausstraße und Olof-Palme-Friedensplatz auf die gegenüber liegende Seite verbessert nun die Einsehbarkeit von der Straße aus und schafft einen repräsentativeren Charakter.
Der Platz selbst erhielt einen ruhigen, einheitlichen Belag, mit eingelegten "Nutzungs-Fenstern" für die Parkbuchen und das "Wassernadelkissen".
In die Fugen des Platzbelages wurden Messingstreifen "eingewebt", die Streifen sollen an die Geschichte der Stadt Stolberg und an die Metallgewinnung und -bearbeitung erinnern und den Bezug zu den benachbarten Kupferhöfen darstellen..
Die Möblierung des Platzes ist reduziert auf eine Reihe beidseitig besitzbarer Bänke und sogenannter "Nadel-Leuchten", die wie das "Wasser-Nadel-Kissen" den Bezug zur Stolberger Nadel-Industrie herstellen. Dieses Wasser-Nadel-Kissen, seitlich des Zugangs zur Stadthalle situiert, stellt eine sich stetig ändernden Wassermarke für den Platz dar und ist ein attraktiver Anziehungspunkt, insbesondere für Kinder.