
Die Freianlagenplanung des Mariengymnasiums in Essen-Werden geht auf einen Wettbewerbserfolg (gemeinsam mit Hahn-Helten Architekten, Aachen) zurück.
Die Schule befindet sich in direkter Nachbarschaft der ehemaligen Abteikirche, nicht weit vom Zentrum entfernt. Auf Grund der urbanen Lage sind die Schulhofflächen eher knapp bemessen, allerdings findet jede Altersgruppe ein ihnen gemäßes Angebot im Freiraum.
Der allseits umschlossene Innenhof mit seinen zahlreichen Sitzmöglichkeiten steht insbesondere den jüngeren Schülern zur Verfügung, ein lang gestreckter
"Bambusschleier" sorgt für die nötige Abschirmung zu den Räumen des Verwaltungstraktes hin.
Das als Pausenhof gestaltete Sporthallendach, das von den erdgeschossigen Räumen aus direkt erreichbar ist, bietet einen wunderschönen Blick auf die attraktive Stadtansicht von Werden.
Diese Fläche steht eher den Schülern der Mittelstufe zur Verfügung. Der banachbarte Waldhang mit seinen neu angelegten Wegen und Sitzmöglichkeiten ist nicht nur als neuer, kurzer Schulweg nutzbar, sondern bei den Oberstufenschülern beliebter Pausenaufenthalt, fernab von den jüngeren Schülern.